CELLULITE BEHANDLUNGEN

nach Heijers

CELLULITE EINFACH ERKLÄRT

Die Haut der Frauen ist viel weniger derb, sondern elastischer als jene der Männer. In ihrer Unterhaut finden sich vermehrt Fettzellen. Kollagenfasern, die dort für Reissfestigkeit sorgen, lagern sich bei der Frau parallel nebeneinander an während sie beim Mann netzartig ineinander verwoben sind. Dadurch können sich wachsende Fettzellen zwischen den Kollagenfasern hindurchzwängen und werden an der Oberfläche sichtbar. So entsteht die noppige Struktur an der betroffenen Flächen.

 

Die Erhebungen der Orangenhaut sind eigentlich nichts weiter als riesige Fettzellen, die vom Bindegewebe nicht mehr in der Unterhaut festgehalten werden konnten. Verantwortlich sind neben Östrogenen die elastische Konstruktion der Kollagenfasern. Fettspeichernde Zellen werden zudem einiges grösser als beim anderen Geschlecht.

 

Hat sich die Cellulite erst einmal entwickelt, kommen Stoffwechselprobleme hinzu und verschlimmern die Situation noch:

Aufgeblähte Fettzellen behindern den Abfluss von Lymphe und Blut, wodurch Wasser in das umliegende Gewebe abgepresst wird.


Das Ergebnis: Die Haut ringsherum schwillt zusätzlich an.

 

 

TYP 1: LEICHTE CELLULITE

Fingertest: durch leichtes Zusammendrücken eines Hautbereiches wird das "Matratzenphänomen" oder die "Orangenhaut" sichtbar.

  • kaum sichtbar
  • bei richtiger Behandlung fast immer vollständig behebbar

 

TYP 2: MITTELSCHWERE CELLULITE

Kneiftest: durch Anhebung von ein wenig Haut zwischen zwei Fingern und sanftem Zukneifen ist ein recht heftiger, irrationaler Schmerz spürbar.

  • sichtbar auch ohne Fingertest, jedoch nur im Stehen
  • Durchblutungsstörungen

 

TYP 3: MITTELSCHWERE CELLULITE

Spätestens in dieser Stufe wird Cellulite als Krankheit verstanden.

  • sichtbar auch im Liegen
  • schlaffe Haut
  • zerstörte Bindegewebsfasern
  • schwere Durchblutungsstörungen und starke Ödeme
  • Behandlung dringend notwendig