OSTEOPATHISCHE INTEGRATION I, II & III

Wie passen manuelle Therapie und Viszeraltherapie-Konzepte zusammen?    

WORUM ES GEHT

Sie haben sich bereits in Manuelle Therapien (Mobilisationstechniken am Bewegungsapparat) sowie Viszeraltherapie vertieft. In Ihre tägliche Arbeit werden Sie regelmässig mit Patientenbeschwerden konfrontiert die scheinbar im Sinne der Manuelle Therapie und Viszeraltherapie nicht zusammenpassen. In diesem Kurs werden Sie in die Integration im osteopathischem Sinne eingeführt.

 

 

 

 

 

 

 

Dazu ein Beispiel

Eine Patientin klagt über Beschwerden am rechten unteren Rücken. Der Therapeut bemerkt, dass das Becken der Patientin nach rechts verschoben ist (Translation). Bei der Untersuchung der Wirbelsäule wird klar das L4 in Seitneigung nach links mit rechts Translation fixiert ist. Das Sakrum zeigt eine Fixierungstendenz (Gegennution-Position). Die Untersuchung des viszeralen kleinen Beckens ergibt einen erhöhten Widerstand im linken lateralen Bereich das sich differenzieren lässt als Kongestion (Stauung) des Lig. Latum (breites Gebärmutterband). Durch viszerosomatische Reflexe kommt linksseitig der Beckenboden unter Spannung was eine Outflare Position des Iliums nach sich zieht und die Fixierungstendenz des Sakrums erklärt. Ebenso wird durch die, unter Spannung geratenen, iliolumbale Bänder die Linksseitneigung von L4 erklärbar. In der Folge befindet die rechte Hüfte sich in Adduktion, die Linke in Abduktion sowie die oberen Sprunggelenke rechts in Varus und links in Valgus. Dies erklärt die Begleiterscheinungen der Patientin an Ihre Hüfte links und Fuss rechts. In diesem Fall wird es klar das zuerst die primäre Störung des Lig. Latum korrigiert werden muss und danach die weiteren Komponenten.

 

Die Aufbaukurse eignen sich für ehemalige Kursteilnehmer der Viszeral Therapie (Teilnahme bis mindestens Modul 5) sowie Interessenten mit gleichwertige Kenntnisse.

KURSINHALT

Integration I thematisiert die somatische Dysfunktion (SD) vom Becken und bringt diese in Beziehung mit der Körperebene in der sie dominant vorhanden sind (sagittal, horizontal und frontal Ebene). Auf- und absteigende Ketten werden erklärt. Das Stabile und Instabile Becken. SD L5. Untersuchungs- und Behandlungstechniken am Ilium, Sakrum, LWS, die Hüfte, das Knie und der Fuss sowie die viszerale und kraniale Aspekte.

 

Integration II thematisiert die somatische Dysfunktionen (SD) L4 + T6-10, SD L4, SD L3, SD T11-L2 u.a. Es werden jeweils alle Komponenten (Artikulär, Kapsuloligamentär, Muskulär, Viszeral, Kranial) berücksichtigt.

 

Integration III thematisiert die somatische Dysfunktionen (SD) "Thoracic Outlet" Syndrom, SD C2-C5, SD C1, SD CO und die Kette der oberen Extremitäten. Es werden jeweils alle Komponenten (Artikulär, Kapsuloligamentär, Muskulär, Viszeral, Kranial) berücksichtigt.

 

Wichtiger Hinweis: bestimmte Themen können von Kursgruppe zu Kursgruppe unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Daher ist eine Verschiebung der Themen möglich.


TERMINE

Integration I

  •  11. bis 12. Januar 2019  Belegt
  • 03. bis 04. Juli 2019

 

Integration II

 31. Mai bis 01. Juni 2019

 

Integration III

 08. bis 09. November 2019

 

Integration IV

 

Integration V  Thema: Thoraxorgane und Schulter. Kursort: Rueggisberg (BE)

08. bis 09. April 2019

 

 

Nicht der richtige Termin für Sie dabei?

Auf der Website von Bodyfeet finden Sie weitere Kurse in Rapperswil, Aarau und Thun: www.bodyfeet.ch