BECKENBODENTHERAPIE
Osteopathische Energetische Behandlung

Trotz eines gesellschaftlichen Wandels, einem gesteigerten Bewusstsein für Vorsorge und Gesundheit sind Körperzonen wie der Genitalbereich noch immer mit sehr hoher Tabuisierung und Scham verbunden. Da wundert es nicht, dass dem Beckenboden noch immer wenig Aufmerksamkeit zukommt. Meist erhält der Beckenboden erst dann Beachtung, wenn die Folgen einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur ernst-zunehmende und nicht selten belastende Folgen nach sich ziehen. Eine der gefürchteten Folgen ist die Harninkontinenz. Aber auch andere Störungen im Beckenbereich wie Menstruationsbeschwerden, Schmerzen am Steissbein, immer wiederkehrende Blasenentzündungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Rückenschmerzen, Leistenbeschwerden und gestaute Beine können Folge einer funktionellen Beckenbodenveränderung sein. Urologische und urogynäkologische Krankheiten sollten immer erst durch den Arzt abgeklärt werden.

 

Ein gesunder, kräftiger Beckenboden ist die Grundvoraussetzung für viele Abläufe in unserem Körper. Er trägt und stützt die Organe des Bauchraums und sorgt für die willkürliche Bewegung der Schließmuskel. Er ist entscheidend für ein positives Körpergefühl und die Körperhaltung.

 

Ein geschwächter Beckenboden kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

 

Der kräftige Beckenboden vermindert das Risiko von Senkungsbeschwerden und steht im Ruf das Lustempfinden und die Orgasmusfähigkeit bei der Sexualität für beide Partner zu steigern.


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WICHTIGE ZUSATZINFORMATIONEN

Anders als die ärztliche Untersuchung, ist die urogenitale Behandlung durch einen spezialisierten Therapeuten, in der Schweiz noch nicht so verbreitet wie beispielsweise in Frankreich oder Belgien. Die Gründe hierfür sind sicher vielfältig. Einerseits ist die Schulmedizin nicht immer unserer Meinung, was die Behandlung der Organe oder im Allgemeinen betrifft. Sie berufen sich auf Röntgenbilder, auf denen die Organe keine sichtbare Lageveränderung zeigen. Dem Fachtherapeuten ist aber die Beweglichkeit wichtiger als die Lage oder Position eines Organs.

 

Es gibt einige externe Untersuchungstechniken, die auf eine Problematik hinweisen, aber auch im Eingangsgespräch zwischen Patient und Therapeut, lässt sich oft schon eine Tendenz möglicher Störungen im Urogenitaltrakt erkennen.

 

In den meisten Fällen kann man durch externe Behandlungstechniken die Gewebe-störungen gut behandeln. In einigen Fällen reicht die externe Mobilisierung nicht aus. Dann ist es sinnvoll, möglichst nah an die Struktur heranzugehen. Dies geht nur durch eine interne Behandlung.

UROGENITAL BEHANDLUNG BEIM MANN

Wie die Gebärmutter bei der Frau, kann die Prostata beim Mann Beschwerdebilder hervorrufen, die nicht immer sofort auf ein Prostataproblem hindeuten. Becken-bodenverspannungen durch ein Prostataproblem können zu einer Blockierung der Beckengelenke (Iliosacralgelenke oder ISG) und in der weiteren Entwicklung möglicherweise zu wiederkehrenden Rückenschmerzen führen. Aber auch Verkettungen bis hin zu Kopfschmerzen und Schwindel sind anatomisch und neurologisch nachvoll-ziehbar. Auch Stauungen in den Beinen, mit Schwellungen und Krampfadern sind denkbar. Außerdem sollte man ja auch irgendwann die Frage stellen, warum eine Prostata sich überhaupt vergrößert oder entzündet. Die Prostata muss auch genauso beweglich sein, wie jedes andere Organ oder Gelenk. Ist sie es nicht, können sich möglicherweise Entzündungen durch Stauungen bilden.

 

Die Behandlung ist einfacher als bei einer Frau, da die anatomischen Verhältnisse wesentlich überschaubarer sind und sie unmittelbar am Schließmuskelinneren liegt. Aber auch bei Inkontinenz und vereinzelt auch bei Potenzproblemen, kann eine Behandlung der Prostata bzw. der Blase und des Beckenbodens hilfreich sein.

 

Bei der Behandlung treten keine Schmerzen auf, lediglich ein leichtes Druckgefühl und gelegentlich ein Harndranggefühl. Dies entsteht, wenn die Blase zur Kontrolle der Lage der Prostata als Referenz abgetastet wird.

UROGENITAL BEHANDLUNG BEI DER FRAU

Mögliche Ursachen für Becken- und Wirbelsäulenbeschwerden, aber auch der Hüfte/Leiste, Knie und Füße können sein:

  • Empfängnisverhütung durch Spirale
  • Menstruationsbeschwerden
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
  • Anstrengende Entbindungen oder Kaiserschnittgeburten (Sectio)
  • Komplikationen während der Geburt
  • Dammschnitte
  • Schmerzen am Steissbein
  • Immer wiederkehrende Blasenentzündungen
  • Inkontinenz (Stress-/ Dranginkontinenz)

 

Zugänglich für die Behandlung sind u.a. folgende Strukturen:

  • Beckenbodenmuskeln
  • Damm
  • Hüftaußenrotator im Inneren des Beckens (M. obturatorius internus)
  • Blase und ihre Aufhängebänder
  • Gebärmutterhals
  • Gebärmutter und ihre Aufhängebänder
  • Eierstöcke und Eileiter
  • Narbengewebe (z.B. nach Blinddarmentfernung, Entzündungen Kaiserschnittnarben usw...)
  • Gebärmutter und ihre Aufhängebänder
  • Douglasraum (Bauchfellfalte zwischen Mastdarm und Gebärmutter) 

Zur Behandlung brauchen Sie sich nicht extra vorbereiten, lediglich die Blase sollte leer sein. Vor einer rektalen Technik können sie ein Klistier anwenden, ist aber nicht zwingend erforderlich, da die Behandlung nur im vorderen Enddarmabschnitt stattfindet. Zur Untersuchung und Behandlung werden selbstverständlich Handschuhe und Gleitmittel verwendet, so dass die Behandlung schmerzfrei stattfindet.